Die Städtische Galerie KUBUS und die von der Gesellschaft für Kunstförderung in Niedersachsen betriebene Galerie vom Zufall und vom Glück eröffnen am Sonntag, den 21.03.2010 um 11:30 Uhr eine gemeinsame Ausstellung mit Arbeiten des Bildhauers Thomas Virnich.
Thomas Virnichs mit den verschiedensten Materialien entstehende Werke sind stets mit den Brüchen seines (und unseres) Lebens beschäftigt. Seine Skulpturen, Objekte, Bilder erzählen mit manchmal aberwitziger Skurrilität von Virnichs Gedanken, die ständig in haptische Formen zu schlüpfen scheinen. In dem großen, raumfüllenden Environment „Fliegende Katakomben“, das im KUBUS zu sehen sein wird, erzählt er von seinem „Zuhause in Mönchengladbach als seinem kleinen Planeten“. Virnichs Weltsicht ist ein nimmer satt machendes Angebot für unsere Augen und unsere Fantasie!
Der 1957 geborene Thomas Virnich studierte zunächst in Aachen bei dem Bildhauer Joachim Bandau, ab 1981 dann an der Düsseldorfer Akademie bei Alfonso Hüppi und bei Eugen Gomringer. Er erhielt u. a. wichtige Preise, Villa Romana, Villa Massimo, Karl Schmidt-Rottluff-Preis, Niedersächsischer Kunstpreis. Seit 1982 hat er eine Professur für Bildhauerei an der Braunschweiger Kunsthochschule. In Hannover war er mit seiner Arbeit außer mit Kollegen in der Kestnergesellschaft und bei der Ausstellung „Bis Jetzt“ im Georgengarten noch nie zu sehen. Virnich lebt und arbeitet in Mönchengladbach.
(Text der Einladung, digital gefunden hier …)
