Jede Rauminstallations- oder Objektkunst spielt mit Topoi wie Verdinglichung, Warenfetisch, Tausch- und Gebrauchswert herum. Das ist an sich kein Verdienst, weil weder die Dinge noch der Ausstellungsraum sich mehr wehren können. Jedenfalls nicht ohne kräftige Mithilfe des Künstlers. Diese Mithilfe vermisse ich in der Ausstellung: zu passgenau, zu gefühlig werden die Gegenstände und Installationen im Raum postiert, selbst extreme Orte werden durch die etwas geschmäcklerische Art der Darbietung entextrementalisiert: es passt Deckelchen auf Töpfchen.
Schnell ‘rein, schnell ‘raus: der Augengewinn ist minimal, der Assoziationsgewinn mässig, die schriftlich zugereichten Infos gut gemeint, retten aber den blitzblanken, polierten Eindruck des Ganzen nicht mehr so recht triftig.
Enttäuschung!






